Abdomen

In der Oberbauchdiagnostik mit Magnetresonanztomografie sind die:

Indikationen

  • Lebererkrankungen mit organspezifischen MR-Kontrastmitteln. Hier können sowohl gut- als auch bösartige Lebertumore exakt detektiert werden, da die Leber häufig das Zielorgan von Metastasen verschiedener bösartiger Tumoren ist, ist diese Untersuchung von besonderer Bedeutung.
  • Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren / Tumorrezidiven nach brusterhaltender Mammaoperation
  • Eine weitere Indikation stellt die Kontrolle (Staging) nach Chemotherapien, nach Operationen, insbesondere zur Verlaufsentwicklung bösartiger Erkrankungen dar.
  • Die dreidimensionale Darstellung der Bauchspeicheldrüse und ihrer Gangsysteme ist allen bisherigen Untersuchungsverfahren in der Aussagekraft und Diagnostik von krankhaften Pankreaserkrankungen überlegen.

Die Oberbauchdiagnostik erfasst auch die Untersuchung von Nierengefäß- und Nierengewebeerkrankungen.
In einem Untersuchungsgang gelingt sowohl die Darstellung der Hohlsysteme, Nierenbecken, Harnleiter als auch des Nierengewebes als auch der Nierengefäße, so dass eine umfängliche diagnostische Aussage zu Erkrankungen des Nieren- und harnableitenden Gefäßsystem in einer Untersuchung getroffen werden kann. Auch unter Berücksichtigung von Nierenfunktionsstörungen und -minderungen lassen sich bei einer speziellen Auswahl von MR-Kontrastmittel die Nebenwirkungen minimieren. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema: Spezialuntersuchungen