Schädel

Die Magnetresonanztomografie hat sich in den letzten Jahren zur Standardmethode bei allen klinischen Fragestellung des Neurocranium entwickelt. Vorteile der MRT sind keine Strahlenexposition.

Indikationen

  • Tumordiagnostik
  • Infarktdiagnostik, insbesondere Frühinfarktdiagnostik durch Spezialmessungen (Diffusionswichtung)
  • Diagnostik aller entzündlicher Krankheitsbilder (z. B. Multiple Sklerose, Neuroborreliose)
  • Durch die Weiterentwicklung der Magnetresonanztomografie der letzten Jahren sind diagnostische Aussagen zu dementen Krankheitsbildern sowie Mb. Alzheimer.
  • Ein weiteres breites Indikationsfeld stellen Verlaufskontrolle nach Operationen im Hirn dar, sowohl in Folge einer Hirntumoroperation als auch nach operativen Eingriffen, z. B. einer Hirnblutung oder auch in Folge eines schweren Schädelhirntrauma.
  • Weiterentwicklungen geben hoffnungsvolle Ausblicke auf weitere Diagnostik der metabolischen als auch Funktions-MRT des Schädels.

Die gleichzeitige Untersuchung in einem Untersuchungsgang der Hirngefäße sowie deren krankhaften Veränderungen (Gefäßverschlüsse, Aneurysmata) sind ein erheblicher Vorteil dieses diagnostischen, hochaussagefähigen Verfahrens.